ASFINAG: Bis 2023 ist der Tunnel als Herzstück der neuen S7 fertiggestellt

ASFINAG: Bis 2023 ist der Tunnel als Herzstück der neuen S7 fertiggestellt

Der offizielle Start für den Bau des drei Kilometer langen Tunnels Rudersdorf ist erfolgt. In den kommenden fünf Jahren wird östlich der burgenländischen Gemeinde das Herzstück der neuen S 7 Fürstenfelder Schnellstraße errichtet.

Die Herausforderung für die Experten der ASFINAG und die beauftragten Unternehmen ist dabei eine große. Der Bau des Tunnels, der über 1,1 Kilometer im Freiland (offene Bauweise) und über 1,9 Kilometer in geschlossener Bauweise errichtet wird, ist aufgrund der geologischen Verhältnisse besonders schwierig.

Bis Ende 2023 wird der Tunnel Rudersdorf aber so wie die gesamte fast 29 Kilometer lange Fürstenfelder Schnellstraße fertig gestellt sein. Die Schnellstraße bringt für die Region große Vorteile: Anrainerinnen und Anrainer werden vom immer stärker werdenden Durchzugsverkehr durch ihre Wohngebiete entlastet. Auch für Betriebsansiedelungen, durch die neue Arbeitsplätze entstehen, werden die Regionen Südoststeiermark und Südburgenland interessanter. Die Verlagerung des Verkehrs und des Schwerverkehrs auf eine Schnellstraße bedeutet auch eine enorme Verbesserung hinsichtlich Verkehrssicherheit. Die ASFINAG investiert in die neue S 7 insgesamt knapp 700 Millionen Euro.

Der Tunnel Rudersdorf ist dabei der größte Einzelauftrag – etwa 160 Millionen Euro werden in die drei Kilometer Tunnel plus die anschließende Wanne Ost und die Tunnel-Betriebszentrale investiert.Unter den prominenten Ehrengästen auch Bundesminister Norbert Hofer, die beiden Verkehrslandesräte Anton Lang (Steiermark) und Hans Peter Doskozil (Burgenland), ebenso die beiden Landeshauptmänner Hermann Schützenhöfer und Hans Niessl oder Fürstenfelds Vizebürgermeister Hermann Großschedl.


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