Fürstenfelder Nidec Werk wird zum EU-Thema

Bereits seit vielen Wochen laufen im Hintergrund auf allen politischen Ebenen intensive Bemühungen um eine positive Lösung des Fürstenfelder „Nidec“-Werkes.

Auch Fürstenfelds Bürgermeister Franz Jost hat in Brüssel interveniert und ein entsprechendes Schreiben an die Kommissionsmitglieder geschickt, unter anderem an den österreichischen EU-Kommissar Dr. Johannes Hahn, den Generaldirektor der EU-Generaldirektion Wettbewerb Dr. Johannes Laitenberger, an die EU-Kommissarin Margrethe Vestager und an Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker persönlich.

Bürgermeister Franz Jost: „Der Fürstenfelder Nidec-Unternehmensstandort ist für die Stabilität und die dynamische wirtschaftliche Entwicklung der oststeirisch/burgenländischen Region von ganz entscheidender Bedeutung. Das Werk hat auf Basis seiner ausgezeichneten Forschungsarbeit innovative Produktlinien entwickelt und beschäftigt aktuell rund 400 Menschen, - Tendenz steigend.“

Die Europäische Union hat gerade in die Entwicklung und Stärkung unserer Region sehr viel investiert. Aber was helfen die besten Regionalentwicklungsprogramme, wenn man an den wesentlichen Stützen der aktuellen Wirtschaftsdynamik sägt? Nimmt man das für die Region so wichtige Wirtschaftselement „Nidec“ aus dem Spiel, müssen wir alle - im schlimmsten Fall Jahrzehnte - zurück an den Start. Ich bitte die Kommission auf diesem Wege und voller Sorge, die Fürstenfelder Angelegenheit „Nidec“ aus dem Blickwinkel innereuropäischer, regionaler Entwicklungsanstrengungen zu betrachten!“, so Jost.

 

Potrtät Junker

 EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker wird sich mit dem Thema „Nidec“ auseinander setzen müssen

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